
Band: Annihilator
Titel: Waking The Fury
Label: Steamhammer/SPV
Style: Speed/Thrash Metal
Annihilator sind mit einer neuen Scheibe am Start und oh Wunder.. die zweite Platte mit dem gleichern Sänger (mal von den Platten abgesehen die Jeff Waters selbst gesungen hat). Voll auf die Zwölf geht’s gleich mit dem äußerst thrashigen Opener Ultra Motion los, der so geil reinknallt, dass sich man eigentlich nur vor die Boxen werfen kann um seine Rübe vertikal im Takt mitzuschütteln. Auch die weiteren Songs auf der Scheibe zeugen wieder von mehr Spielfreude und Joe Comeau konnte sich auf dieser Platte auch besser am Gesang einbringen und kann deutlich mehr überzeugen als auf dem Vorgänger. Geboten wird vom AC/DC lastigen Rocker bis hin zum Thrasher mit den typischen Riff-Trademarks alles auf der Scheibe. Meiner Meinung nach eine der besten Annihilator Scheiben der letzten Jahre, auch wenn es auf dieser Platte den ein oder anderen schwächeren Song (z.B. Prime Time Killing) gibt. Ein großes Manko ist allerdings der ultramiese Gitarrensound, der irgendwie nach einem Billigtoasterverstärker klingt. Ich weiß nicht, was Jeff Waters dazu veranlasst hat, den schlechtesten Gitarrensound seiner Karriere auf dieser Scheibe zu verewigen. Mal davon abgesehen ist das Teil ein kaufenswertes Album geworden.
Jens – 2.0